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Seniorenresidenz Heimerzheim

Libentis im Rampenlicht - die Kreative: Angie Stelzer macht aus jeder Idee eine Aktivität

Mit wem arbeiten sie lieber: Mit Kindern oder mit Senior:innen? Angie Stelzer muss lachen: „Jeder Mensch hat seine Bedürfnisse. Wir stellen hier wie dort die Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt und nutzen auch Spiele für unsere Betreuungsangebote – ähnlich wie in der Kinderbetreuung, nur eben mit einem großen Altersunterschied.“ Die Leiterin des Betreuenden Sozialen Dienstes ist ausgebildete Kinderpflegerin und Erzieherin. Nach einer Zeit der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen fehlte ihr etwas. „Was hatte ich zu verlieren? Ich habe mich bei Libento beworben, direkt ein Vorstellungsgespräch bekommen und bin jetzt über ein halbes Jahr hier und fühle mich hier einfach wohl. Ich kann immer noch kreativ arbeiten und meine Wünsche mit einbringen.“ 

Aber: Dass sie den Job wirklich angenommen hat, war nicht selbstverständlich. Denn der wichtigste Mensch in ihrem Leben ist ihr Sohn Oskar, der Raum braucht. Für seinen Kindergarten jederzeit erreichbar zu sein, war für Angie Stelzer Grundvoraussetzung für die Stelle bei Libento. „Wenn irgendwas ist, wenn er weint, kann ich jederzeit hin. Und das schätze ich so sehr an dieser Arbeit hier: Es ist wirklich familienfreundlich. Wir Mitarbeiter bekommen ein echtes Rundum-Sorglos-Paket. Ich hatte auch andere Vorstellungsgespräche, da war das nicht so.“ 

Bewohner:innen kompromislos im Mittelpunkt

Es gibt noch eine zweitwichtige Person – vielmehr einen Hund: Maja. Angie Stelzer ist Frauchen der freundlichen Schäferhündin mit dem herzerwärmenden Hundeblick. „Es ist unglaublich schön zu sehen, wie die Bewohner auf diesen Hund reagieren“. Mehr Tiere im Haus wären noch schöner, findet Angie Stelzer, und brütet schon Pläne aus. Vielleicht kann es im Außengelände einen Hasenstall geben oder selbstgebaute Vogelhäuschen oder tierischen Besuch von Ponys oder Eseln?!

Ob die Bewohner:innen einen Bezug zu Tieren hatten, ihr Beruf oder ihre Familie in ihrem Leben wichtig waren – es gilt: „Was immer wir tun: Die Bewohner sollen ihr Leben bei uns weiterführen können.“ Angie Stelzer kitzelt heraus, was die Senior:innen früher gerne gemacht haben. Die Infos liefern auch die Kolleg:innen aus der Pflege, die viele kleine, persönliche Details erfahren. „Wenn man hört, was die Menschen früher gemacht haben, worauf sie Wert legen, dann kann man darauf im Alltag schon ganz anders reagieren. Wir versuchen, das in den Alltag „einzupflegen“. Das ist auch eine große Wertschätzung für die Menschen.“

Dann kann schon mal der Gemeinschaftsraum für eine Kegelrunde umgebaut werden, eine Skat-Gruppe gegründet werden oder ein regelmäßiger Spaziertreff initiieren initiiert werden. Umgesetzt wird, was die Bewohner wünschen: „Letztens kam spontan der Wunsch nach Bewegung draußen auf, es war so schönes Wetter. Da haben wir alles stehen und liegen lassen und sind raus in den Garten, um uns dort zu bewegen.“ 

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