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Libentis im Rampenlicht - Angelika Prosch kümmert sich um duftige Wäsche

Angelika Prosch findet: Wäsche ist Wäsche. Ob man sie nun zu Hause macht oder in einer Wäscherei. Eines gibt es aber Daheim nicht: Die Möglichkeit, mit den Kunden zu quatschen. Das war Angelika Prosch wichtig, als sie sich in gesetztem Alter wieder auf eine Stelle bewarb. „Mein Mann meinte, dass ich nicht arbeiten gehen brauche. Aber ich habe früher in einer Wäscherein gearbeitet, was mir viel Spaß gemacht hat. Mir fehlte die Arbeit und die Leute.“

Gesagt, getan. Die Sorgen, „in ihrem Alter“ keine Anstellung mehr zu finden, stellten sich als völlig unnötig heraus. „Ich fragte beim Bewerbungsgespräch: Interessiert Sie mein Geburtsdatum nicht? Nein, wir sehen und hören Sie doch, war die Antwort“, erzählt sie lachend.
Seitdem hat sie einen der besten Jobs überhaupt: Sie macht die Menschen glücklich. „Die Bewohner sind froh, wenn die Wäsche spätestens am nächsten Tag wieder oben ist und sie können sich wieder schön in ihrem Schlafanzug oder Morgenmantel einkuscheln. Ich glaube, das ist das Schönste für die Bewohner hier im Haus.“

Die Wäscherei-Mitarbeiterin genießt die Besuche auf den Bewohneretagen. Ohne Humor und Lachen geht nichts, meint sie: „Wenn ich mal das Alter habe, möchte ich auch nett behandelt werden. Und so trete ich den Bewohnern gegenüber: Dass sie ein freundliches Lächeln von mir kriegen.“

Die Stimmung im Haus findet sie wunderbar und immer wertschätzend. „Trotz“ ihres Alters und „trotz“ der Arbeit im Wäscherei-Keller ist sie vollwertiges Team-Mitglied. Ganz im Gegenteil: Hierarchisches Denken hat sie in die Libento Residenz Wuppertal nie erlebt. „Ich werde mit einbezogen. Ich werde gefragt, weil ich Ahnung habe von der Wäscherei, weil ich lange genug in Wäschereien gearbeitet habe. Und das finde ich toll. Das zählt für mich.“

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