Seniorenresidenz Wuppertal

„Wichtig ist das Machen“ - die Leitung Betreuender Sozialer Dienst Jacqueline Korfmacher stellt sich vor

Eine studierte Kulturpädagogin in einer Seniorenresidenz? Jaqueline Korfmacher lacht. „Ja, das passt. Kultur ist ja mehr als Bilder anschauen. Immer, wenn Menschen gemeinsam etwas tun, kreativ sind, sich darüber austauschen, ist das Kultur. Auch das Backen zum Beispiel!“ Jacqueline Korfmacher leitet den Betreuenden Sozialen Dienst in der Seniorenresidenz Wuppertal. Sie ist eine Besonderheit, denn mit ihrer Ausbildung „passt“ sie eher in ein Museum oder eine Stiftung – nicht in die Altenpflege. Dorthin hat es sie vor ihrem Studium eher zufällig, wenn auch nachhaltig verschlagen: Sie hat ihr Vorpraktikum in einer Pflegeeinrichtung geleistet.

„Senioren haben ein Anrecht auf Kultur, ebenso wie Kinder, Jugendliche und Erwachsene“, ist ihre Überzeugung. Sie denkt darüber nach, wie der Alltag der Menschen lebenswert gestaltet werden kann. „Nur Mensch-ärger-Dich-nicht-Spielen reicht nicht. Wir entwickeln Angebote, die alle Bewohner:innen mitmachen können. Es muss nichts dabei „herauskommen“ – viel wichtiger ist das Machen, ganz ohne Druck, aber mit Freude und Spaß.“

Ideen hat sie viele, was genau umgesetzt werden kann, ist von den Bewohner:innen und ihren Wünschen und Biografien abhängig. Vorstellbar ist ein Theaterstück mit Senior:innen, Kindern, Mitarbeiter:innen. Eine andere Idee dreht sich um Nachhaltigkeit: Sie möchte gemeinsam Seifen oder Spülmittel herstellen. Das passt wunderbar in die Wuppertaler Residenz, in der Nachhaltigkeit einen hohen Stellenwert einnimmt.

Bald wird sich die Residenz mit Menschen füllen – dann kann ihre Arbeit losgehen. Bis dahin arbeitet Jaqueline Korfmacher mit ihrem Team unter anderem an Willkommenskonzepten: „Die Menschen sollen sich vom ersten Tag an wohlfühlen und mit Humor und Spaß empfangen werden.“

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